Test-Schulung
  Evaluation     PEP4Kids-Weiterbildung     Elternkompetenzen     Bildungsprämie     Test-Service  
NEO-PI-R
BIP
LMI
Emotionale Intelligenz
TKI
Allgemein:
Startseite
So erreichen Sie uns
Impressum
Team
Datenschutz

Emotionale Intelligenz MSCEIT

Formlose Anmeldung mit einem E-Mail an info@wfi-akademie.de

Emotionale Intelligenz ist ein von John D. Mayer (University of New Hampshire) und Peter Salovey (Yale University) im Jahr 1990 eingeführter Terminus. Er beschreibt die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle (korrekt) wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen.
Das Konzept der Emotionalen Intelligenz beruht auf der Theorie der multiplen Intelligenzen von Howard Gardner.

Mayer, Salovey und David R. Caruso haben einen Test zur Messung der EI entwickelt, welcher dem Konzept herkömmlicher Leistungstests folgt. Der MSCEIT (Mayer-Salovey-Caruso Emotional Intelligence Test) misst jeden der vier Bereiche des Modells mit je zwei Untertests, welche im folgenden beschrieben werden:

Wahrnehmung von Emotionen:
- Emotionen in Gesichtern identifizieren
- Emotionen in Landschaften und Designs identifizieren

Nutzung von Emotionen zur Unterstützung des Denkens:
- emotionale Empfindungen mit anderen taktilen oder sensorischen Stimuli vergleichen
- Emotionen identifizieren, die bestimmte Denkaufgaben bestmöglich unterstützen

Verstehen von Emotionen:
- Wissen, unter welchen Umständen emotionale Zustände wechseln und wie ein emotionaler Zustand in einen anderen übergeht
- Mehrere Emotionen in komplexeren affektiven Zuständen identifizieren

Umgang mit Emotionen:
- Maßnahmen zur Veränderung des eigenen emotionalen Zustandes in hypothetischen Szenarien vorschlagen
- Maßnahmen zur Beeinflussung des emotionalen Zustands anderer Personen zur Zielerreichung vorschlagen

Die Testgütekriterien des MSCEIT erwiesen sich in Untersuchungen mit 5000 Datensätzen als gut.
Die interne Konsistenz (Reliabilität) ist mit r=.98 für den Gesamttest sehr hoch.
Die Validität wurde mittels Korrelationen mit anderen Intelligenz- und Persönlichkeitstest erhoben und zeigte, dass der MSCEIT kaum Überschneidungen mit anderen Teilintelligenzen aufweist.
Auch die Zusammenhänge mit den Big Five (Persönlichkeitsmerkmale) waren ausreichend gering, um die diskriminante Validität als gegeben ansehen zu können.

>>> weitere Informationen



Druckbare Version